| Ohne Qualifizierung gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus |
|
|
|
| Dienstag, 10. Mai 2011 um 00:00 Uhr | |||
|
Studie zum Fachkräftemangel Die Studie zeigt weiter, dass bis zum Jahr 2020 ein volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von 1,2 Billionen Euro zu erwarten ist, wenn der Fachkräftemangel nicht abgebaut wird. Zudem droht eine Abwanderung von Firmen ins Ausland mit der Folge, dass in Deutschland dauerhaft Arbeitsplätze und unternehmerisches Know-how verloren gehen. Die Untersuchung geht davon aus, dass die Fachkräftelücke durch Einwanderung nur um höchstens ein Achtel verkleinert werden kann. „Es ist klar ersichtlich, dass nur Bildung helfen wird. Vor diesem Hintergrund ist es unverantwortlich, dass die Bundesregierung plant, den Etat für die Eingliederung von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt in den kommenden vier Jahren von 6,0 auf 3,4 Millionen Euro zusammenzustreichen“, so Eckert weiter. Auch die Absage an eine Vollfinanzierung nicht verkürzbarer Umschulungen im Gesundheitsbereich sei nicht nachvollziehbar. Damit droht ein enormer Fachkräftemangel beispielsweise im Pflegebereich. Bildung koste den Staat zwar Geld, aber sie sei eine zwingende Zukunftsinvestition die sich schnell rentiere. Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen. Verantwortlich für den Inhalt: Florian Becker, Pressesprecher
|