| Aktionswoche „Tage der freien Schulen“ vom 21. bis 29. Sept. 2007 |
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| Donnerstag, 20. September 2007 um 11:34 Uhr | |||
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PRESSEMITTEILUNG Privatschulen laden zu mehr als 70 Veranstaltungen/ Auftakt in Rostock Unter dem Motto „Bildung ist Zukunft“ laden ab Freitag Privatschulen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zu mehr als siebzig Veranstaltungen im Rahmen der erstmals im Norden durchgeführten Aktionswoche „Tage der freien Schulen“ ein. Die Veranstaltungswoche wird am Nachmittag mit einer Podiumsdiskussion „Bildung für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern“ in Rostock offiziell eröffnet. Schirmherr ist Bildungsminister Henry Tesch (CDU). Bis zum 29. September öffnen allgemein bildende und berufliche Schulen in freier Trägerschaft ihre Türen, laden zu Veranstaltungen ein und wollen damit eine Diskussion über die Zukunft von Schule und Ausbildung im Land initiieren. Zugleich soll auf den wichtigen Beitrag der freien Schulen für Qualität und Vielfalt im Schul- und Bildungswesen hingewiesen werden. Dabei gehen die freien Schulen selbstbewusst voran und sehen ihre pädagogische Arbeit auch als Vorbild für andere Schulen. „Bildung ist eine öffentliche Aufgabe. Öffentliche Schulen sind in diesem Sinne sowohl staatliche Schulen als auch Schulen in freier Trägerschaft. Schulen müssen unter einer staatlichen Aufsicht miteinander konkurrieren, voneinander lernen und sich gegenseitig befruchten. Wettbewerb fördert die Qualität von Schule.“, sagt Dr. Barbara Dieckmann, Landesvorsitzende des Verbandes Deutscher Privatschulen (VDP). „Schüler und Eltern müssen unter den verschiedenen Schulprofilen wählen können. Kinder haben nun einmal unterschiedliche Anlagen, Neigungen und Berufswünsche. Je differenzierter das Schulwesen auf diese Unterschiede eingehen kann, desto größer wird der Bildungserfolg sein.“ Dass auch immer mehr Eltern und Schüler diese Vorteile erkennen, zeigt ein Blick in die Statistik. Seit Jahren steigt die Zahl der Privatschulen in Deutschland kontinuierlich an, sowohl im allgemein bildenden wie im berufsbildenden Bereich. Zusammen besuchen aktuell sieben Prozent der deutschen Schüler eine Schule in freier Trägerschaft, in Hamburg sind es rund acht Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern sechs Prozent, in Schleswig-Holstein drei Prozent. Ein Vergleich mit den europäischen Nachbarn zeigt, dass Deutschland trotzdem Nachholbedarf hat. So besuchen in Frankreich beispielsweise knapp ein Fünftel der Schüler eine private Schule, in den Niederlanden hat sich das Verhältnis umgekehrt. Dort besucht nur noch jedes vierte Kind eine staatliche Schule. Allerdings werden dort keine Schulbeiträge gezahlt, da das Land für jeden Schüler die gleichen Kosten übernimmt. „Der Trend wird sich auch bei uns fortsetzen“, meint Christian Schneider, Landesgeschäftsführer des VDP Nord. „Umfragen zufolge würden rund ein Fünftel aller Eltern ihr Kind auf eine Schule in freier Trägerschaft schicken. Die Gründe sind unterschiedlich: viele Eltern suchen ein pädagogisches Profil, das zu ihrem Kind passt. Sie suchen Ganztagsbetreuung von 8 bis 17.00 Uhr, begleitende sportliche, musikalische und soziale Aktivitäten. Und immer mehr Eltern wollen sich persönlich engagieren und mitbestimmen.“ Informationen zu der Veranstaltungswoche sind auf der Internetseite www.BILDUNGistZUKUNFT.de veröffentlicht. Verantwortlich: Christian Schneider (VDP Nord)
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