Allgemein bildende Ersatzschulen PDF Drucken E-Mail

Ersatzschulen sind Schulen in freier Trägerschaft, die nach ihrer Schulart auch vom Staat unterhalten werden oder in den Schulgesetzen zu mindestens vorgesehen sind. Allgemein bildende Schulen aber auch berufsbildende Schulen (Berufsfachschulen, Berufsschulen, Fachschulen, Fachoberschulen) werden als Ersatzschulen geführt. Im allgemein bildenden Bereich zeichnen sich private Schule durch vielfältige pädagogische Konzepte aus.

Viele von ihnen, z.B. Montessori, Jena-Plan, Rudolf Steiner (Waldorfschulen), werden seit vielen Jahren erfolgreich angewendet und gelten als Wegbereiter eines kindgerechten Unterrichts. In vielen Schulen werden verschiedende reformpädagogische Ansätze sinnvoll miteinander verknüpft. Auch sind die Klassen meist erheblich kleiner als in staatlichen Schulen, da sich die privaten Schulen nicht an vorgegebene Klassenteiler halten müssen. So ergibt sich eine sinnvolle Schüler-Lehrer-Relation, die neue methodisch-didaktische Wege erlaubt, z.B. durch begabungsgerechte Unterrichtsmethoden, Bildung von Leistungsschwerpunkten, individuelle Förderung auch außerhalb des Klassenverbandes und Betreuung über die normale Schulzeit hinaus. Auch die Ganztagsschulen wurden von Privatschulen "erfunden".

 
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